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Abteilung Aikido & Tai Chi
PSV Magdeburg 1990 e.V.

Kleidung

Dōgi

Der Dōgi oder auch Keikogi ist ein traditioneller japanischer Übungs- oder Trainingsanzug. Er besteht auch einer Hose, einer Jacke sowie einem Gürtel (dem Obi). Er ähnelt dem im Judo getragenem Anzug. Er ist weiß und aus Baumwolle gewebt. Für das Aikido werden im Allgemeinen die Knie der Hosen verstärkt. Die Jacke ist deutlich dünner gewebt als beim Judo, da sie im Gegensatz zum Judo selten das ganze Körpergewicht tragen muss. Die Kyu-Grade, auch Mudansha (Person ohne Dan) genannt, trägen im Allgemeinen nur den Dogi getragen.

Hakama

Der Hakama ist ein traditioneller japanischer Hosenrock der über dem Dogi getragen wird. In der Kampfkunst hat er unter anderem den Zweck die Stellung der Beine zu verheimlichen.
Die sieben Falten sollen angeblich für die sieben Tugenden der Samurai (Jin (仁) - Güte, Gi (義) - Gerechtigkeit/die rechte Entscheidung, Rei (礼) - Höflichkeit/Etikette, Chi (智) - Weisheit/Intelligenz, Shin (信) - Aufrichtigkeit, Chūgi (忠義) - Loyalität, Meiyo (名誉) - Ehre/Respekt) stehen.
Er wird beim Aikido in der Regel von Danträgern also den Yūdansha (Person mit Dan) getragen und zeigt an, dass sich der Träger auf dem Weg des Meister befindet. Im eigenen Dojo werden Hakamas teilweise (so auch bei uns) bereits ab dem 2. Kyu getragen.